Umsatzsteigerung bedeutet, dass Sie Ihren Umsatzschwerpunkt von der Neukundengewinnung auf die Wiedergewinnung Ihrer Bestandskunden verlagern. Eine beträchtliche Umsatzsteigerung durch den Einsatz von 6 Aktionen.
Auffallend unkompliziert mit dieser Anleitung.

Beträchtliche Umsatzsteigerungen – einfach gemacht.

Erfahrungsberichte von altgedienten Verkäufern zeigen,

  •  dass die Abschlussquote beim Reaktivieren ehemaliger Kunden oft höher ist als im Neukundengeschäft.
  •  dass vergleichsweise weniger Kosten anfallen, wenn verlorene Kunden zurück gewonnen werden, anstatt neue zu akquirieren.
  •  dass Loyalität und Rentabilität zurück gewonnener Kunden oft höher sind, als die der neuen Kunden

Wenn Ihr Unternehmen in einer Kleinstadt mit 1.000 Einwohnern angesiedelt ist und Sie eines Ihrer Produkte an jeden Einwohner dieser Stadt verkaufen, haben Sie 1.000 Einheiten verkauft – und Ihren Markt gesättigt.

Ihre Verkäufe werden stagnieren. Ist es nun an der Zeit, die Zelte abzubrechen?

Wohl kaum, wenn Sie Ihre Verkaufsbemühungen auf Ihre Bestandskunden projizieren, können Sie den Verkauf Ihres Produkts deutlich steigern.
Willkommener Nebeneffekt:
Die unten beschrieben Wege zur Umsatzsteigerung tragen auch dazu bei, die Kundenbindung zu verbessern.

1. Erstellen Sie ein Bonusprogramm für Ihre Mitarbeiter.

Ein Bonusprogramm kann ein wirksames Instrument im Kundenmanagement sein und für die verschiedenste Zwecke eingesetzt werden.

Um ihr Team zu motivieren und an sich zu binden, benutzen mittelständische Unternehmen Mitarbeiter-Bonussysteme, die attraktiv für die Mitarbeiter und gleichzeitig wirtschaftlich für das Unternehmen sind.

Engagement und Eigenverantwortung werden auf diese Art und Weise gefördert:

Man belohnt gute Leistungen, Erfindungsgeist und Eigeninitiative, wo immer sie auftreten, und schafft damit eine Arbeitsatmosphäre, in der alle Mitarbeiter zur Höchstform auflaufen.

Allerdings:

– Ein Prämiensystem muss einfach zu verstehen sein.

Wenn die Mitarbeiter es nicht verstehen, wie soll es sie motivieren?

– Ein Prämiensystem muss einfach zu handhaben sein.

Wenn das System mehr kostet als die Mitarbeiterleistung einbringt, ist es eine

Verschwendung von Zeit und Geld.

– Ein Prämiensystem muss flexibel sein.

Wenn Sie diese Punkte berücksichtigen, kann ein Prämiensystem wirtschaftlich sehr sinnvoll sein.

Geben Sie Ihrem Vertriebsteam einen triftigen Grund, rauszugehen und ihr Leistungspotential voll auszuschöpfen.

2. Ermutigen Sie Ihre Vertriebsmitarbeiter zum Up-Selling.

Upselling beinhaltet das Bestreben Ihres Vertriebsmitarbeiters, dem Kunden statt einer günstigen Variante im nächsten Schritt ein höherwertiges Produkt oder eine höherwertige Dienstleistung anzubieten. Beispiel:

Sie kennen das Scenario –  sie fahren in einem Fastfood Restaurant vor.

Am Schalter bestellen Sie einen Burger, Pommes Frites und ein Getränk.

Die Bedienung fragt: „Möchten Sie das Super-Spar-Menü mit der Extra-Portion Pommes Frites für nur 50 Cents mehr?“

Das ist ein klassischer Fall von Up-Selling. Sie kaufen eine höherwertige Variante des Basisprodukts.

Hier wird geschickt der Umsatz gesteigert, indem der Kunde vom Nutzen des Produkts (günstiger Preis) überzeugt wird.

Im Online Shop findet Up-selling durch die automatisch erzeugten Produktanzeigen statt, welche auf jedem Produkt unter „Gesponsorte Produkte“, „Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch“ oder „Welche anderen Artikel kaufen Kunden, nachdem sie diesen Artikel angesehen haben?“ aufgelistet werden, wobei hier die Grenzen zwischen Cross-Selling und Up-Selling nicht immer ganz klar sind

Schach---Umsatzsteigerung---Ideenwerkstatt-Bad-EilsenDieser Beitrag wird hier fortgesetzt:

Kundenbindung: 16 Tipps zur Umsatzsteigerung bei Bestandskunden

3. Geben Sie Ihren Kunden Insider-Informationen.

Kürzlich war ich im Baumarkt einkaufen. Ich hatte mir einen Satz Bohrer ausgesucht und überlegt, ob ich ihn kaufen soll, als der Verkäufer zu mir kam und sagte:“In der nächsten Woche sind alle Bohrmaschinen und Zubehör im Sonderangebot – 15 %!“

Was ich gemacht habe? Ich war in der nächsten Woche wieder vor Ort – und kaufte außerdem noch eine Stichsäge.

Lektion: Wenn Sie eine Promotionaktion oder eine Verkaufsveranstaltung vor sich haben, informieren Sie Ihre Kunden darüber. Sie werden zurückkommen – und wahrscheinlich auch ein paar Freunde mitbringen, was Ihren Umsatz noch weiter steigert. Und vergessen Sie nicht – Sie können Ihren Kunden die Insider-Informationen per E-Mail, telefonisch oder über Social Media zur Verfügung stellen.

4. Schaffen Sie eine „Kunden-Hierarchie“.

Sie sollten einen deutlichen und offensichtlichen Unterschied zwischen Stammkunden und anderen Kunden schaffen – einen Unterschied, den Ihre Stammkunden als Beweis dafür werten, dass sie von Ihnen geschätzt werden.

Sie können treue Kunden durch besondere Aktionen oder spezielle Rabatte belohnen.

Beispiel: Sie könnten einen Schlussverkauf nur für ausgesuchte Kunden veranstalten oder Kundenkarten an Bestandskunden ausgeben, mit denen sie beim nächsten Einkauf einen Rabatt erhalten. Auch kleine Präsente als Dankeschön für eine Bestellung oder einen Auftrag sind ein beliebtes Mittel, um langjährigen Kunden zu danken.

Es gibt genügend Möglichkeiten, wie Sie Ihren Stammkunden zeigen können, dass Sie sie schätzen. Angefangen bei kleineren Dingen wie die Begrüßung mit Namen bis zu größeren Vorteilen wie der Gewährung von Rabatten.

5. Richten Sie ein Kundenbonusprogramm ein.

Wir alle kennen die Prämienprogramme, die große Unternehmen anbieten. Aber es gibt keinen Grund dafür, dass ein kleines Unternehmen nicht auch ein Kundenbonusprogramm haben könnte.

Es kann einfach strukturiert sein wie der Rabatt am Geburtstag eines Kunden oder so komplex wie ein Punktesystem, das verschiedene Boni wie Nachlässe auf Waren verrechnet. Richtig gemacht, können Belohnungsprogramme absolut zur Kundenbindung und Umsatzsteigerung beitragen.

6. Verteilen Sie Gratisproben und kostenlose Produktmuster zur Umsatzsteigerung.

Warum erhalten unzählige Unternehmen kostenlose Muster verschiedener Produkte, wenn Sie etwas kaufen?

Weil es den Umsatz in vielerlei Hinsicht steigern kann.
Der Kunde, der das Originalprodukt gekauft hat, mag vielleicht das Muster des neuen Produkts und kauft es. Oder er gibt die Probe an jemand anderen weiter, der das Produkt ausprobiert und dieses oder auch andere Produkte von der Firma kauft. Zumindest wird der ursprüngliche Kunde über Ihr Unternehmen nachdenken und hoffentlich anderen Menschen von Ihren Produkten erzählen.

Umsatzsteigerung kann manchmal sehr unkompliziert sein.

Bestandskunden, Vorteile
Quellen:
Econsultancy „Cross-Channel Marketing Report“ (2013)
Twitter „Research: Four ways brands can build customer service relationships on Twitter“ (2015)
FiveStars „Customer Loyalty Data Study“ (2013)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.